1819 Schulmannschaft Basketball M III2 Landesfinale Murnau Fassung A 21.05.2019

Am Dienstag den 21.05.2019, fand im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ das Landesfinale der Mittelschulen in Basketball statt. Die Mädchen (Jg.2002 bis 2006) der Christoph-Probst-Murnau empfingen den Sieger des Nordbayernfinales, die Mittelschule Baunach. Und sie gewannen am Ende deutlich mit 74:49.

Ein ereignisreiches Wettkampfjahr 18/19 ist für die Mädchen der Christoph-Probst-Mittelschule nun zu Ende. Denn sie schafften es nach dem Schuljahr 17/18 erneut, sich bis ins Finale vorzukämpfen. Nach teils fünf Jahren Schulmannschaft, nach vielen Kilometern und vielen Stunden in der Halle, belohnten sich die Mädchen am Ende ihrer Schullaufbahn mit dem höchsten sportlichen Titel, den es in der Wettkampfklasse M III/2 Basketball für die Mittelschulen zu erringen gibt: Mit dem Titel 'Bayerischer Meister'. 

Nach dem ersten Abtasten und mehrmaligen Ballwechseln, nahmen die Mädchen um Spielmacherin Verena Furtner mehr und mehr Fahrt auf. Bereits in der vierten Minute nahmen die Oberfranken ihre Auszeit in Anspruch. Mit Erfolg. Doch auch wenn nun mehrere Würfe den Murnauer Korb fanden, so ließen sie sich im Spielaufbau nicht beirren. Hochmotiviert und -konzentriert agierten sie weiter. Nach dem ersten Viertel stand es 19:11. Auch im zweiten Viertel bauten die Murnauerinnen, wenn auch gering, ihren Vorsprung auf. Dies schafften sie, indem sie die Abwehr durch scharfe, lange Diagonalpässe überwanden. Dafür zuständig waren die Sport-Allrounder im Team: Suela Mazrek sowie Angelina von Scheele. Letzterer – sie kam nach einer langen Verletzungszeit zurück - war es zu verdanken, dass Baunachs Topscorerin ein ums andere Mal ausgebremst wurde. Nach nun zwanzig gestoppten Minuten begab sich Murnau mit 36:23 in die große Pause. Doch statt sich zu erholen und Tipps entgegen zu nehmen, verstreuten sich die Mädels in den Katakomben des Staffelseegymnasium. Murnaus Betreuer Kurt Christian war ein bisschen angefressen. Zu oft hatte er schon 'Felle' durch Fehleinschätzungen und durch Euphorie davon schwimmen sehen. So mussten 30 Sekunden reichen, um den Fokus auf das Spielgeschehen zu lenken. Die Mädchen ließen ihn nicht im Stich. In den kommenden zehn Minuten des dritten Viertels liefen sie zur 'Höchstform' auf. Ein Rebound nach dem anderen, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive konnte im fairen Kampf gewonnen werden. Und mit Hilfe der schnellen Flügel verwertet werden. Stets waren zwei bis drei Spielerinnen an den Fastbreaks beteiligt. Nach weiteren 22 Punkten stand es vor dem letzten Viertel 58:33. Trotz dieses Punktepolsters nahmen sie das Spiel weiterhin ernst. Auch die Gegnerinnen nahm dieses Spiel bis zur letzten Minute ernst und erzielten sehenswerte Treffer. Doch Murnau ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, und unterband jegliches Aufbäumen durch entsprechende Gegentreffer. Um 13.45 Uhr flog der Ball nach 1 ½ Stunden zum letzten Mal Richtung Korb. Das Spiel war aus. Auf der Anzeige stand das Ergebnis: 74:49. Die Mädchen lagen sich überglücklich und freudestrahlend in den Armen. Und auch der Betreuer strahlte über das ganze Gesicht. Er sah von seinen Mädchen das beste Spiel als Team. „Es war eine Freude, die Mädchen spielen zu sehen. Jedes Mädchen gab alles, sie kämpften um jeden Meter, rannten auch ohne Ball bei den Fastbreaks – für den Fall eingreifen zu müssen - mit nach vorne, und waren sich nicht zu schade, sich nach dem Ball zu werfen, um ihn ja nicht dem Gegner zu überlassen. Einfach genial.“

Der Betreuer Kurt Christian bedankt sich bei Verena Furtner, stellvertretend für alle Entlassschüler(innen), die sich die Zeit nahmen, mit ihm durch ganz Bayern zu fahren, um die Christoph-Probst-Mittelschule nach Außen hin mit sportlichem Ehrgeiz würdevoll zu vertreten.

Kurt Christian

 


 

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