Bericht über die Schulfahrt zur KZ-Gedenkstätte Dachau

9c

Am 30.09.2015 fuhr die Klasse 9c zusammen mit einigen Schülern aus den Klassen 9a und 9b mit ihren Lehrkräften Frau Roßmann und Herrn Christian mit dem Bus nach Dachau.

Um 10:00 Uhr war für uns eine Führung durch die KZ-Gedenkstätte geplant. Eine Lehrerin vom Josef-Effner-Gymnasium Dachau erwartete uns bereits. Sie begrüßte uns freundlich und führte uns gleich auf den großen Appellplatz. Hier in der Mitte des Appellplatzes hatten wir einen guten Überblick über das gesamte Gelände. Wir erfuhren, dass bereits kurz nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler im März 1933 in Dachau das Konzentrationslager für politische Häftlinge errichtet worden war. Es war das erste KZ dieser Art und diente als Modell für alle späteren Konzentrationslager. Das KZ war ein reines Männerlager, die ersten Häftlinge mussten aus dem damaligen Industriegelände dieses Lager selbst erbauen.

Sie erzählte uns einiges über die verschiedenen Gebäude und über das Lagerleben. Sie berichtete auch darüber, wie schwer es war, hier in Dachau zu überleben. Es hing z.B. davon ab, in welcher Baracke man untergebracht war, in welchem Betrieb man arbeitete, usw.

Anschließend besichtigten wir eine Baracke, die aus Überresten der alten Baracken wieder aufgebaut wurde, so wie sie damals waren, mit den großen Schlafsälen, den Gemeinschaftstoiletten, … und wir erfuhren, dass in einem Bett z.T. bis zu vier Personen schlafen mussten.

Um ca. 11:30 Uhr verabschiedete sich die Lehrerin von uns, da sie wieder zum Unterricht an ihre Schule zurückmusste.

Wir besichtigten anschließend mit unseren Lehrkräften noch den Bunker, das Gefängnis im Gefängnis, dann schauten wir uns noch den Film über das KZ in Dachau im großen Filmsaal an. Wer noch aufnahmefähig war, schaute sich in den Ausstellungsräumen, im ehemaligen Verwaltungsgebäude, noch Zeittafeln, Fotos, Zeichnungen von Häftlingen, … an.

Um 14:00 Uhr fuhren wir dann wieder zurück nach Murnau.

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